Bei einer Investition in Aktien erhält der Anleger umfassende Vermögens-, Verwaltungs-, Informations- und Kontrollrechte, die teilweise an die Hauptversammlung gebunden sind. Sie ergeben sich aus dem Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht. Wir üben diese Rechte für Aktionäre auf Hauptversammlungen aus oder machen sie zum Beispiel in Spruchverfahren bzw. Klagen auf Schadensersatz wegen Ad-hoc-Pflicht Verletzungen nach §§ 37b, 37c WpHG gerichtlich geltend.

Auf der Hauptversammlung auszuübende Verwaltungsrechte, § 118 AktG:

  • Teilnahmerecht
  • Rede- und Fragerecht
  • Informationsrecht
  • Stimmrecht

Daneben bestehen weitere, nicht an eine Hauptversammlung gebundene Vermögens- und Verwaltungsrechte:

  • Dividende
  • Gewährung von Bezugsrechten
  • Emittenten- und Anbieterpublizität am Primärmarkt
  • Laufende Emittentenpublizität am Sekundärmarkt
  • Ad-hoc-Publizität (Insiderinformationen)

Weitere Rechte ergeben sich auch aus Schuldverschreibungen, Wandel- oder Optionsanleihen oder aus Genussscheinen, § 221 AktG.